Akupunktur

Hierbei handelt es sich um eine Therapieform aus der altchinesischen Medizin. Die einfachsten Anfänge der Behandlung druckschmerzhafter Körperstrukturen liegen bereits ca. vor 4000 Jahren v.Chr. Durch Einstechen (setzen von Reizen) einer Zahl von Nadeln in die beschriebenen 361 Hauptakupunkturpunkte, die auf 14 Hauptenergiebahnen (auch Meridiane genannt) über den Körper verteilt liegen, wird der Fluß der Lebensenergie (des Qi) positiv beeinflußt. Ziel ist es dabei, Fülle- bzw. Mangelzustände, die als Ursache für Schmerzzustände angesehen werden können, in den Energiebahnen zu beseitigen und einen kontinuierlichen Energiefluß zu erreichen. Besonders gut können mit der klassischen Akupunktur funktionelle Erkrankungen mit Störungen vegetativer Regelvorgänge therapiert werden. Neben der Körperakupunktur werden die Ohrakupunktur, Gesichts-, Nasen- und Kopfakupunktur, Hand- und Fußakupunktur gleichberechtigt angewandt.